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Ich und Wir

Wenn wir in der Feuerwehr die Schlagworte „Ich und Wir“ hören, verbinden wir damit sofort Kameradschaft. Doch was bedeutet dieses Wort eigentlich und warum sollten wir uns  bereits in der Jugendfeuerwehr damit beschäftigen?


Eine Besonderheit der Freiwilligen Feuerwehr ist die bunte Zusammenstellung der Mitglieder. Auf der Einsatzfahrt sitzt Handwerker neben dem Verwaltungsfachangestellten, der Erfahrene neben dem unerfahrenen Kameraden. Dieses Zusammenspiel erleben wir auch in der Jugendfeuerwehr. Der „Computerspezialist“ arbeitet mit dem handwerklich begabten Jugendlichen, der Sportliche mit dem Bequemen, genauso wie ein gesundes und ein körperlich beeinträchtigtes Kind. Hierbei sind es besonders die gemeinsamen durchlebten Herausforderungen und das spürbare Zugehörigkeitsgefühl, dass wir als Kameradschaft bezeichnen. Bereits im Jugendfeuerwehralter ist es wichtig allen Mitgliedern das Gefühl zu geben, ein Teil der Gruppe zu sein und sie immer wieder aktiv miteinzubeziehen.
Hierbei geht es um den Begriff der „Inklusion“. Wörtlich übersetzt bedeutet dieser Begriff Zugehörigkeit. Wenn also jeder Mensch die Möglichkeit erhält, überall dabei sein zu können (Schulbildung, Freizeitgestaltung in einem bestimmten Verein, am Arbeitsplatz, …), dann sprechen wir von gelungener Inklusion. Gerade im Bereich der Jugendfeuerwehr gilt es hierbei besonders auf folgende Punkte zu achten:


1.     Toleranter Umgang untereinander.
2.     Gegenseitige Rücksichtnahme und Einbeziehung von Stärken und
        Schwächen aller Jugendfeuerwehrmitglieder.
3.    „Gemeinsam Hand in Hand“ – Teamarbeit als Grundpfeiler aller
        Tätigkeiten in der Jugendfeuerwehr.
4.     Wertschätzung und Respekt gegenüber anderen.


Diese Punkt gelten gleichsam für Kinder und Erwachsene!


Gerade im Rahmen der Freiwilligen Feuerwehr, unter Einbezug aller Mitglieder (egal ob jung oder alt), ist es normal, verschieden zu sein! Unsere Tür steht für jeden offen. Das heißt Hürden im Kopf abbauen, um für mehr Offenheit, Toleranz und ein gemeinsames Miteinander einstehen zu können.

 

                                           Inklusion geht uns alle an!

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